Verpfändung von Wertgegenständen – 4 hilfreiche Tipps

Wenn Sie schnell Geld benötigen, z. B. für ungeplante Reparaturen, Anschaffungen oder Zahlungen, die sich nicht verschieben lassen, denken Sie meist zuerst an einen Kredit bei der Bank. Dieser ist allerdings oft an unattraktive Bedingungen gebunden und dazu dauert eine Bewilligung in der Regel mehrere Tage oder sogar Wochen. Bei uns, dem Leihhaus Hannovera, können Sie schnell und diskret den gewünschten Betrag an Pfand erhalten. Wir verraten Ihnen drei Tipps zur korrekten Verpfändung von Wertgegenständen.

Tipp 1: Suche nach einem seriösen Leihhaus

Wenn Sie Ihre Wertgegenstände sicher und ordentlich verpfänden möchten, sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, ein zuverlässiges Leihhaus auszuwählen. Die Zinsen müssen dabei gesetzlich geregelt sein und auch die Gebühren sollten für Sie ausreichend nachvollziehbar sein. Dadurch erkennen Sie, dass keine versteckten Kosten innerhalb der Verpfändung entstehen und Sie ohne Sorge Ihre Wertgegenstände abgeben können. Wir sind Mitglied im Zentralverband des deutschen Pfandkreditgewerbes. Auf www.pfandkredit.org findet sich eine Liste aller dort registrierten Häuser. Online-Leihhäuser unterliegen oft nicht den gesetzlichen Regelungen und sind daher besonders auf ihre Seriosität zu prüfen.

Tipp 2: Passende Gegenstände und ihr Wert

Einige Leihhäuser haben sich auf bestimmte Gegenstände spezialisiert. Generell lässt sich aber alles, was einen materiellen Wert hat, verpfänden. Dazu gehören unter anderem:

  • Edelmetalle
  • Schmuck und Uhren
  • Kunst und Antiquitäten
  • Handtaschen
  • hochwertige technische Artikel, wie z. B. Laptops, Smartphones, Drohnen,
  • Autos und Motorräder
  • Fahrräder und E-Bikes
  • Werkzeuge und Maschinen

Bei der Verpfändung gilt immer der aktuelle Zeitwert. Gerade technische Artikel verlieren schnell an Wert und bringen weniger ein, als Sie vielleicht vermuten. Bei dem Gegenstand ist auch zu prüfen, ob es sich nicht um eine Fälschung handelt. Besonders Handtaschen und Uhren werden oft gefälscht und als billige Imitate auf den Markt gebracht, die dem Original täuschend ähnlich sehen. Auch Schmuck ist leider häufig weniger wert, als Sie denken. Was wie Echt-Gold oder Silber aussieht, ist möglicherweise nur vergoldet oder versilbert. Ausgezahlt werden vom Leihhaus etwa 20 % bis 50 % des aktuellen Marktwertes. Ein wichtiger Faktor ist bei Familienerbstücken oder Erinnerungsstücken neben dem materiellen Aspekt auch der emotionale Wert des Gegenstandes. Sie sollten sich darüber Gedanken machen, ob ein möglicher Verlust des Stücks für Sie persönlich tragbar wäre.

Tipp 3: Informieren Sie sich über Fristen

Bevor Sie einen Gegenstand verpfänden, ist es wichtig, dass Sie sich über die Rückzahlungsfristen informieren bzw. diese mit dem Pfandleihhaus absprechen. Dies sind in der Regel maximal vier Monate. Eine Analyse der eigenen Situation kann helfen einzuschätzen, wann man in der Lage ist, den Pfandkredit zurückzuzahlen. Das ist vor allem wichtig, da sich das Leihhaus bei Nichteinhalten der Rückzahlungsfristen herausnehmen darf, den Gegenstand zu versteigern bzw. bei nicht erfolgreicher Versteigerung auch zu verkaufen. Oftmals gewähren Leihhäuser jedoch auf Nachfrage eine Verlängerung, sodass Sie sich keine Sorgen machen müssen.

Tipp 4: Überblick der auftretenden Kosten

Auch über die entstehenden Kosten lässt sich im Vorfeld ein Überblick verschaffen, da diese gesetzlich geregelt sind. Die Gebühren betragen im Monat bei einem Kredit über 300 € maximal 6,50 €. Die Zinsen liegen bei 1–2 %. Bei einer Verlängerung des Gewährungszeitraumes sind die bis dahin entstanden Kosten meist direkt zu leisten.

Wenn Sie diese Tipps beachten, sollte einer erfolgreichen Verpfändung nichts im Wege stehen. Sie erhalten den gewünschten Kredit und haben bestenfalls bald ihren abgegebenen Gegenstand wieder in den Händen. Bei weiteren Fragen zum Thema Verpfändung können Sie sich gerne an uns aus dem Leihhaus Hannovera wenden.